Zum Menü . Zum Text

Die Geschichte von Rofen..

... ein Ort mit Tradition!

Rofen wie auch Vent wurden vom Schnalstal her über das Niederjoch besiedelt. Die ersten urkundlichen Erwähnungen stammen aus dem 13. Jahrhundert. Es waren Hirten und Schäfer, die hier im Sommer mit ihren Herden verbrachten.

Im Frühherbst wurden sie von riesigen Schneemengen überrascht und so gab es keine Möglichkeit mehr, über das 3006 m hohe Joch in die Heimat zurückzukehren. In notdürftigen Hütten mussten sie den Winter dann hier verbringen. So entstand die erste Ansiedlung.

Rofen, die höchste ständig bewohnte Siedlung Österreichs, ja sogar der Ostalpen, hat auch eine besondere Geschichte:

Als beurkundete Schildhöfe hatten sie seit dem Jahre 1348 eigene Rechte, gegeben durch einen besonderen Schutzbrief „Ludwig des Brandenburgers“ gegen den Bischof von Chur. So bildeten sich Rofenhöfe bis 1803 ein eigenes Gericht, das zum Kreis Bozen gehörte. Sie genossen Steuerfreiheit, besaßen das Jagdrecht, das Fischereirecht und unter anderem auch das Recht Waffen zu tragen.

Als der Tiroler Landesfürst „Herzog Friederich mit der leeren Tasche“ bei Kaiser Siegmund in Ungnade gefallen war, von diesem geächtet und in Konstanz gefangen gehalten (Konzil zu Konstanz 1411 bis 1414), seiner Gefangenschaft durch die Flucht am 23. März 1416 ein Ende setzt, führte ihn der Weg seiner Flucht weit hinauf in die Ötztaler Bergwelt, auf die über 2000m hoch gelegenen Rofenhöfe, wo er Zuflucht fand. In der Folge erhielten die Rofner von Herzog Friedrich das damals geachtete „Asylrecht“ verbrieft.

Impressum
Sitemap
Sie sind hierGeierwallihof / UNSER HAUS / Die Geschichte: